Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt

Steinbrenner, Hans

* 25.03.1928 Frankfurt am Main
+ 21.06.2008 Frankfurt am Main

Im Jahr 1946 begann der Bildhauer Hans Steinbrenner seine Ausbildung mit einem Studium an der Werkkunstschule in Offenbach, das er 1949 an der Städelschule Frankfurt bei Hans Mettel fortsetzte. Im Zeitraum von 1952 bis 1954 studierte Steinbrenner an der Kunstakademie in München, bei Toni Stadler. Nach Studienabschluss unterrichtete Steinbrenner selbst und zwar an der Staatlichen Fachschule für Steinbearbeitung in Wunsiedel/Oberfranken. Im Jahr 1955 erhielt er ein Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie und arbeitete seither als freischaffender Künstler. 1967 erhielt Steinbrenner ein Paris-Stipendium der Bundesrepublik Deutschland. 1974 nahm er schließlich eine Gastdozentur an der Städelschule Frankfurt an.

Seit 1952 wurden seine Arbeiten in zahlreichen Einzel-, Galerie- und Gruppenausstellungen vorgestellt. Seine Skulpturen sind weltweit in über 25 Museen vertreten und zeichnen sich durch ihre geometrisch-abstrakte, bis zu zwei Meter hohen, Quaderformen aus.

Arbeiten von Steinbrenner im Raum Frankfurt: "Figurengruppe" (1960) in der Konrad-Haemisch-Schule, Fechenheim; "Figur" (1961) Sandgasse; "Figur" (1961) Bundesbank-Kunstsammlung, Frankfurt am Main; "Figur" (1966) Städtische Kunstsammlung, Kulturamt; "Figur" (1968) Nordwest-Zentrum, Nordweststadt; "Figur" (1969) Evangelische Kirchengemeinde, Buchschlag; "Merian-Brunnen" (1979) Merianplatz, Bornheim; "Figur" (1982), Dresdner Bank, Gallus-Anlage, "Figur" Städelgarten und  "Figur" (1987) Gotisches Haus, Bad Homburg.

Weitere Informationen

https://sammlung.staedelmuseum.de/de/person/steinbrenner-hans