Frankfurt ist für seine reiche Museumslandschaft bekannt. Dabei übersehen wir oft, was uns täglich im Stadtraum umgibt: nämlich Kunst. Mit ihren zahlreichen Brunnen, Denkmäler, Skulpturen, Graffitis oder Lichtinstallationen ist die Stadt selbst das größte Kunstmuseum: und das ist kostenlos und 24 Stunden am Tag geöffnet!
Kunst im Stadtraum bedeutet nicht nur Vielfalt. Es ist Kunst, die auch polarisiert.
Und je begehrter der öffentliche Raum, desto mehr Fragen stellen sich: wem gehört eigentlich der öffentliche Raum? Was kann Kunst an dieser Stelle leisten? Und was denken eigentlich die Künstler*innen selbst? Wir wollen einige von Ihnen genau danach befragen.
Die Reihe beginnt mit einem Interview mit der Frankfurter Künstlerin Silke Wagner. Sie hat die sechsteilige Arbeit „Im Wind“ für den Stadtteil Fechenheim entworfen.