Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt

Krupp, Hermann

* 15.07.1926 Hofheim/Taunus
✝ 16.02.2019 Braunfels

Der Maler Hermann Krupp studierte 1948-50 an der Städel-Abendschule bei Bernhard Delsing und 1948-56 an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste, Städelschule in Frankfurt am Main freie Malerei und Wandtechniken bei Prof. Albert Burkart. Für seine Arbeiten wurde er an der Hochschule mehrfach ausgezeichnet und bekam ein Pestalozzi-Stipendium. Ab 1957 war er als freischaffender Künstler in Hofheim tätig, wo er 1966 die Galerie 66 H.G. Krupp gründete und bis 1983 mehr als 180 Ausstellungen zeigte, an deren größter  „miniaturen’70 international“ 300 Künstler aus 30 Ländern der Erde teilnahmen. Seit 1993 lebte und arbeitete er bei seiner Tochter in Weinbach-Elkerhausen und beteiligte sich u.a. an der Restaurierung des Schlosses Elkerhausen. Hermann Krupp nahm von 1950 ab an zahlreichen Gruppenausstellungen teil und hatte seit 1963 viele Einzelausstellungen im In- und Ausland.

Weitere Arbeiten von Krupp im öffentlichen Raum um Frankfurt:
"Beton-Mosaik-Relief" (1966) im Treppenhaus der vormaligen Altenwohnanlage Chattenstraße in Hofheim/Ts
"Aluminium-Relief" (1970) Eichendorffschule, Kelkheim
"Beton-Objekt-Brunnengestaltung" (1974) Heinrich-von-Gagern-Schule, Kelkheim (zerstört)
"Wandbild" über 3 Etagen, Rathaus, Kelkheim (z.T. verdeckt)
"Wandgemälde" (2000-2003) Westwand, Süd- und Nordgiebel, ehem. Galeriehaus Schloss Elkerhausen, Weinbach.