Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt

Ehrenmal Schwanheim

Objekt: Ehrenmal Schwanheim
Standort: Martin-Henrich-Anlage
Stadtteil: Schwanheim
Künstler*in: Krämer, Georg
Material: Muschelkalk
Entstehung: 1929
Eigentum von: Stadt Frankfurt

Zum ersten Mal wurde das Kriegerdenkmal in der Vogesenstraße 34 1926 der Öffentlichkeit übergeben. Sein Erschaffer war Martin Henrich, nach dem die gesamte, im neoklassizistischen Stil gehaltene Anlage benannt ist. Als Abschlussarbeit hatte der Schüler der Frankfurter Kunstgewerbeschule eine Bronzefigur erstellt, die den viereckigen Pfeiler aus Muschelkalk krönte. Es handelte sich um eine pathetisch wirkende männliche Figur mit athletischem Körper, die ihren Arm etwas überdehnt emporreckte. Die Bronze fiel im Zweiten Weltkrieg der "Metallbeschaffung" zum Opfer und wurde eingeschmolzen.
Für Ersatz sorgte der Frankfurter Bildhauer Georg Krämer in den 1960er Jahren. Allerdings nimmt seine Figur eine andere Körperhaltung ein als ihr Original: Sie sitzt und hält ihre linke Hand nach oben, wie zum Schutz der Augen vor der Sonne.
Aus den vier Löwenköpfen fließt heute kein Wasser mehr in das zwölfeckige Brunnenbecken. Vielmehr ist das Becken bepflanzt.