Guiollett-Denkmal
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| Objekt: |
Guiollett-Denkmal |
| Standort: |
Taunusanlage |
| Stadtteil: |
Innenstadt |
| Künstler: |
Schmidt von der Launitz, Eduard |
| Technik: |
Bronze-Büste, Relief |
| Entstehung: |
1837 |
| Anlass: |
Einweihung am 4.Dezember 1837. Zum Andenkan an den Komunalpoliker Johann Jakob Franz Guiolett. |
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Auf einem kleinen Hügel in der Taunusanlage befindet sich das von Eduard Schmidt von der Launitz 1837 geschaffene "Guiollett- Denkmal". Die Bronzebüste steht auf einem Postament mit säulenartigem Relief. Den oberen Teil des Sockels nimmt ein allegorischer Figurenfries ein, der die Zerstörung der Festungswerke sowie die Planung und Pflanzung der Wallanlagen darstellt. Nachdem der Rat der Stadt 1804 die totale "Demolition" der gesamten Befestigungsanlagen beschlossen hatte, begannen die Abbrucharbeiten. 1806 rückten die Franzosen unter Bruch der Neutralität in Frankfurt ein. Die Besetzung dauerte sieben Jahre. Während dieser Zeit wurden verschiedene Reformen in die Tat umgesetzt, so auch die Schleifung der Festungswerke. Mit dem Vorhaben wurde 1807 Jakob Guiollett betraut. Die Zerstörung der "Werke" sollte nicht mehr die Stadt bezahlen, vielmehr sollte die freiwerdende Fläche in einzelne Parzellen unterteilt und verkauft werden. Ziel war es, einen großen Garten anzulegen. So entstand mit Hilfe des Stadtgärtners Rinz rund um Frankfurt ein Grüngürtel. Jakob Guiollett erwarb sich später von 1811-1815 als Bürgermeister (Maire) von Frankfurt Verdienste. Er starb dort 1815. Sein Grab befindet sich inmitten seiner Anlage.