Windsbraut

  
Objekt: Windsbraut
Standort: Hostatostraße
Stadtteil: Höchst
Künstler: Nele, E.R.
Material: Edelstahl
Entstehung: 2008
Aufstellung: Am 11. April 2008 der Öffentlichkeit übergeben anlässlich der Neugestaltung des Dalbergplatzes in Frankfurt am Main Höchst

Auf dem neugestalteten Dalbergplatz des Frankfurter Stadtteils Höchst steht die Stahlskulptur "Windsbraut" (2008), geschaffen von der Frankfurter Künstlerin E.R. Nele. Die Skulptur wurde am 11. April 2008 feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Die fünf Meter hohe Plastik ist eine aus zwei Teilen bestehende Edelstahlkonstruktion. Den unteren Teil bilden zwei Dreieckssäulen, die sich nach oben verjüngen und in einer Drehbewegung zu einem beweglichen Figurenelement hinführen. Das Gegengewicht zu dieser vertikal ausgerichteten Konstruktion bildet eine horizontale stilisierte Figur, die in ausgreifender, gestreckter Haltung in den Raum greift. In der Verlängerung eines ihrer Beine entwickelt sich eine kantige Spirale. Die Figur und die Spirale sind durch ein Gelenk miteinander verbunden, so dass sie sich bei Wind drehen und sich gegenseitig ausbalancieren. Es ist somit das Spiel mit dem Wind, das den Charme, die Leichtigkeit und das Grazile dieser Figur ausmacht und dem Kunstwerk seinen Namen gab. In der Dunkelheit beleuchten im Boden eingelassene Strahler die Windsbraut.

Die Skulptur orientiert sich an Themen wie Industrie und Technik. Das Material korrespondiert mit dem nahe gelegenen, ebenfalls aus Stahl bestehenden Industriedenkmal der Eisenbahnbrücke über der Königsteiner Straße. Der Dalbergplatz als städtebaulicher Dreh- und Angelpunkt wird mit diesem Blickfang zu einem Entree zur Stadt.