Stolpersteine

  
Objekt: Stolpersteine
Standort: Hebelstraße
Stadtteil: Nordend
Künstler: Demnig, Gunter
Material: Messing
Entstehung: 2003
Aufstellung: Am 11. und 12. November 2003 wurden die ersten Steine verlegt zur Erinnerung an die Opfer des NS.-Regiemes.
Im Stadtteil Nordend, vor dem Haus in der Hebelstraße 13, sind auf dem Bürgersteig "Stolpersteine" eingelassen. Im Oktober 2003 empfahl der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Dr. Salomon Korn als Beauftragter des Zentralrats der Juden in Deutschland das Projekt "Stolpersteine" in Frankfurt und unterstützte dessen Realisierung. Bereits vier Wochen später, am 11. und 12. November, wurden die ersten Steine verlegt. Der Kölner Künstler Günter Demnig will mit jedem quadratischen Würfel an ein Menschenleben erinnern, das dem Nazi-Terror zum Opfer fiel. Es handelt sich um Messingplatten, die an der Kopfseite mit Baustahl fixiert wurden und in die mit Schlagbuchstaben die Namen der Opfer eingehämmert sind. In Deutschland und Europa gibt es schon mehr als 3700 solcher "Stolpersteine". Sie erinnern an Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Sozialdemokraten und andere Opfer des Nationalsozialismus. Für 95 Euro kann man die Patenschaft für einen Stolperstein übernehmen. Dies ist für eine bestimmte Person möglich, aber auch ganz anonym für einen Unbekannten. Wer mehr darüber wissen will: www.stolpersteine.com .