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Schnelle Antworten auf alte Fragen
Quick Response bei Kunst im öffentlichen Raum – ein Pilotprojekt
Kunstwerke im öffentlichen Raum bereichern das Stadtbild und sie geben Denkanstöße – gerade in Frankfurt, das in seinem großen Outdoor-Museum rund 500 Objekte versammelt, die vor allem aus den letzten zwei Jahrhunderten und der Gegenwart stammen. Das freut und begeistert, gibt aber auch – insbesondere im Falle zeitgenössischer Kunst – häufig Rätsel auf. Ob ästhetische Herausforderung oder ein Zeugnis Frankfurter Stadtgeschichte, für viele Menschen stellen sich vor der abstrakten Stahlskulptur oder der klassischen Dichterbüste in der Regel dieselben Fragen: „Was? Von wem? Wozu?“
Ab 8. Juni 2011 gibt es darauf eine schnelle und ausführliche Antwort – dank modernster Informationstechnologie. Dann sind an 25 Frankfurter Denkmälern und Kunstwerken im öffentlichen Raum neue Schilder mit sogenannten Quick Responses-Codes (QR-Codes) angebracht, weitere sind in Planung. Was im täglichen Gebrauch für Online-Tickets bei der Bahn oder für den Konzertbesuch längst gang und gäbe ist, stellt für „Kunst im öffentlichen Raum“ etwas ganz Neues dar: die Verwendung der QR-Codes, mittels derer Informationen aus dem Netz aufs Smartphone geladen werden können. Das Projekt wurde gemeinsam vom Frankfurter Kulturamt und dem Institut für Neue Medien Frankfurt entwickelt.
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