Grüne-Soße-Denkmal

  
Objekt: Grüne-Soße-Denkmal
Standort: GrünGürtel-Speckgasse
Stadtteil: Oberrad
Künstler: Schulz, Olga
Material: Beton, Aluminium, Polycarbonat
Entstehung: 2007
Aufstellung: 21. Mai 2007
Seit dem 21. Mai 2007 gibt es in Frankfurt ein Denkmal, das einem Frankfurter Nationalgericht die Ehre erweist.  Das "Grüne-Soße-Denkmal", entworfen von Olga Schulz, Absolventin der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, steht in der Speckgasse, im Stadtteil Oberrad. Südlich des Mains, zwischen dem Offenbacher Stadtteil Kaiserlei im Nordosten und Sachsenhausen im Südwesten, erstreckt sich Frankfurts altes "Gärtnerdorf" Oberrad. Seit dem 16. Jahrhundert wurden hier Getreide, Wein und Obst, später vorwiegend Gemüse angebaut. Heute gibt es in Oberrad und Sachsenhausen noch etwa 15 Gärtnereibetriebe, die Kräuter und Gemüse anbauen. Hier am Ortsrand, wo die Kräuterfelder beginnen, steht das "Grüne-Soße-Denkmal". Die sieben Gewächshäuser huldigen den sieben Kräutern des Frankfurter Traditionsgerichts. Die Wände der Gewächshäuser sind aus durchsichtigem, grün gefärbtem Polycarbonat, das den jeweiligen Farbton eines der sieben Kräuter aufnimmt. Auf der Bodenplatte des jeweiligen Hauses steht in plakativen Lettern der jeweilige Names des Krautes: Schnittlauch, Borretsch, Pimpinelle, Kerbel, Sauerampfer, Petersilie und Kresse steht jeweils davor. In der Abenddämmerung beginnen die Häuschen in smaragdgrüner Farbe zu leuchten und machen so auf den besonderen Ort aufmerksam.