Guiollett-Denkmal

  
Objekt: Guiollett-Denkmal
Standort: Taunusanlage
Stadtteil: Innenstadt
Künstler: Schmidt von der Launitz, Eduard
Material: Bronze und Sandstein
Entstehung: 1837
Aufstellung: Einweihung am 4. Dezember 1837. Zum Andenken an den Kommunalpolitiker Johann Jakob Franz Guiollett.
Um 1800 baute sich Frankfurt sein eigenes Paradies. Die Stadtmauern wurden abgerissen, stattdessen ein Park angelegt: Es entstanden die "Wallanlagen", die bis heute zur grünen Lunge Frankfurts gehören.
Die Arbeiten waren seinerzeit ein organisatorisches Großprojekt, sicher größer als der Neubau der Frankfurter Altstadt 2014 - 2016. Mit Jakob Guiollett (1746-1815) hatte man einen guten "Manager" engagiert, der das Projekt erfolgreich organisierte.
Ihm zu Ehren errichtete die Stadt 1837 dieses Denkmal; ehrte mit Guiollett zugleich auch ihren von 1811 bis 1813 amtierenden Bürgermeister. Die bronzene Büste Guiolletts steht auf einem Sandsteinsockel; auf den vier Reliefplatten sieht man, wie Arbeiter mit dem Abriss der Mauern und der Parkgestaltung beschäftigt sind.
Künstler: Eduard Schmidt von der Launitz, gebürtiger Lette und Rom-Verehrer. Er schuf auch das Gutenberg-Denkmal auf dem Rossmarkt.
 

Text: Alexander Kratz, 2014