Kandelaber Opernplatz
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| Objekt: |
Kandelaber Opernplatz |
| Standort: |
Opernplatz |
| Stadtteil: |
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| Künstler: |
Lucae, Richard |
| Technik: |
Gußeisen, Sandstein |
| Entstehung: |
1880 |
| Anlass: |
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Auf dem Opernplatz, südöstlich der Alten Oper, steht ein Kandelaber nach dem Entwurf von Prof. Richard Lucae. Nachdem Lucae den Wettbewerb 1871 für das Opernhaus gewonnen hatte, entstand ein Entwurf der allen technischen Errungenschaften seiner Zeit gemäß war. Lucae, der ab 1872 Direktor der Bauakademie in Berlin war, schuf ein Gebäude aus den Baustilen der italienischen Renaissance und des Barock. In der Jury saß damals der Architekt Gottfried Semper, der durch seinen Opernbau in Dresden berühmt wurde. Der Platz um die Oper wurde von vielen Kandelabern erleuchtet, von denen seit 1980-81 einfachere Kopien errichtet wurden. Die acht Kandelabergruppen auf dem Dach hat der Bildhauer Hermann zur Strassen wieder neu geschaffen. Eine Laterne in der ursprünglichen Form, mit einer runden Steinbank, einem reich dekorierten Steinpfeiler, mit vier schmiedeeisernen Konsolen in denen früher Kerzen standen, ist erhalten geblieben.
Den Auftrag für die Gussarbeiten zur Fertigung der Kandelaber erhielt der Frankfurter Schlossermeister Horst Wellmann. Um sie im alten Stil wieder herzustellen, fuhr er deshalb bis nach Ungarn, da man dort die Techniken der alten Gießereikunst noch beherrscht.