Abstreichende Wildgänse
Aequatorial Sonnenuhr
Antilope
Bärengruppe
Basaltlava-Skulptur
Bescheidener Beter
Beschwingter Wandersmann
Betonskulptur
Betty
Bildsäule NWZ
Birdspirit
Blechharfe Alte Oper
Brückenschlag
Bulle & Bär
Das Paar NWZ
Das Tanzpaar
David und Goliath
Die große Diagonale
Die Nachricht
Die Sitzende
Die Welt
Dos à Dos
Drei Pilger
Ebergruppe
Empedokles
Erzählstein
Erzherzog Johann von Oesterreich
Eselreiter
Eva
Figur (Detmolder Platz)
Figur (Sandgasse)
Figur (Städelgarten)
Figur I 1959
Figur im Raum
Figurengruppe K.-Hänisch-Schule
Figurengruppe Sinaipark
Fischernachen
Flora
Flora Taunusanlage
Four Rectangles Obliques
Glasstele
Gorilla
Große Perforation
Grüne-Soße-Denkmal
Grüneburg / Familie Rothschild
Hafenarbeiter
Hammering Man
Hommage an Heidegger
Ich-Denkmal
Idol
Im goldenen Schnitt
Inverted Collar and Tie
Jahn-Denkmal
Karyatide
Knife's Edge
Kontinuität
Kopf mit Schulter
Köpfe
Kuben NWZ
Läuferin am Start
Lichtturm Gagern-Gymnasium
Liegende Feuerbachstraße
Liegende Grosse Bockenheimer
Liegende Taunusanlage
Mann in Drehtür
Märchenerzählerin
Marmor-Skulptur
Memoria della Guidecca
Metamorphose
Modulor
Mozart-Denkmal
Mr. Quick
Mutter und Kind
Olymp von Weimar
Panther
Papilia
Pavian
Pegasus Alte Oper
Pendulum
Perseus und Andromeda
Pinguine
Postreiter
Prometheus
Raumfiguren K.-Hänisch-Schule
Reiter
Ring der Statuen
Sämann
Sandsteinskulptur
Schmerzensmann
Schreitender Stier
Schwarzer Violinschlüssel
Schwatzende Hausfrauen
Sitzender
Sitzender Jüngling
Spannungsbogen
Stehende Figur Städelgarten
Stehender
Stehendes Mädchen Goethehaus
Steinvariationen I + II
Stele
Stella
Stoffumkleidete Holzfigur
Synergie
Tänzer
Tänzerin
Tor der Einfachheit
Torso II
Uhrtürmchen
Vater/Sohn Leber-Schule
Windsbraut
Windskulptur
Winzerbrunnen
Wir gehören zusammen
Wolken-Deckenskulptur
Zwei lesende Kinder

Uhrtürmchen

  
Objekt: Uhrtürmchen
Standort: Friedberger-Anlage
Stadtteil: Innenstadt
Künstler: unbekannt
Material:
Entstehung: 1894
Aufstellung:
An der Kreuzung Friedberger-Anlage und Sandweg befindet sich ein Zeugnis Frankfurter Stadtgeschichte: Hier am Ende der Zeil und von weitem unübersehbar steht das neun Meter hohe Uhrtürmchen. 1894 entstanden und vom damaligen Ostend-Verein gestiftet, bildete es Ende des 19. Jahrhunderts den Dreh- und Angelpunkt des damals hauptsächlich jüdisch geprägten Ostends. So diente das Türmchen nicht nur der zeitlichen Orientierung für das Abendgebet, sondern war für jüdische Familien auch ein wichtiger Treffpunkt.
Im Frühjahr 2015 wurde das Uhrtürmchen nach einjähriger Restaurationsphase neu eingeweiht. U.a. dank zahlreicher privater Spenden konnte das vom Zerfall bedrohte Bauwerk restauriert und gerettet werden. Neben dem Bornheimer Uhrtürmchen an der Kreuzung Berger-/Arnsburgerstraße ist dieses das letzte, das Frankfurt noch erhalten geblieben ist.

(Text: Nicola Netzer, 2015)