Four Rectangles Obliques

  
Objekt: Four Rectangles Obliques
Standort: Johann Wolfgang Goethe-Universität
Stadtteil: Bockenheim
Künstler: Rickey, George
Material: Rostfreier Stahl
Entstehung: 1984
Aufstellung: 1985

Auf dem "alten" Campus der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität an der Bockenheimer Warte steht die von dem amerikanischen Künstler George Rickey (1907-2002) geschaffene Freiplastik "Four Rectangles Obliques". Der Ankauf geht zurück auf eine Initiative des Landes Hessen als Eigner der Universität. Im Jahr 1985 wurde sie zwischen Juridicum und neuer Mensa aufgestellt.
In fünf Metern Höhe befinden sich vier schräg angeordnete Rechtecke aus dünnem, gebürstetem rostfreiem Stahl. Die geometrischen Elemente der Skulptur sind so angeordnet, dass sie sich frei im Wind bewegen können. Dadurch entstehen verschiedene Bewegungsmuster. In der Ruhestellung bilden sie ein auf der Spitze stehendes Quadrat. Da die metallene Oberfläche das Licht reflektiert, entstehen zudem verschiedene Lichteffekte.
George Rickey beschäftigte sich erst in den 1950er Jahren angeregt durch die "Mobiles" des US-amerikanischen Ingenieurs und Bildhauers Alexander Calder mit dem Thema Skulptur; zuvor schuf er vorwiegend Zeichnungen und Gemälde. Er ist einer der wichtigsten Vertreter der kinetischen Kunst, dessen Werke vor allem während der 1970er und 1980er Jahre den öffentlichen Raum füllten. Vor allem in Berlin stehen mehrere seiner Außenskulpturen, da er aufgrund eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) von 1968-1969 hier lebte.